29.05.2017 – Mehrkampf und immer noch mehr Kampf

Mehrkampfmeeting in Götzis

Das Rico Freimuth sich in Götzis wohlfühlt wussten wir schon. Dass er aber so ein Comeback in Österreich feiern würde, hatte er selber wohl nur erhofft aber nicht erwartet. Nach einem katastrophalem Jahr 2016 und keinen zum Abschluss gebrachten Zehnkampf, war Rico nach eigenen Aussagen sehr angespannt und wusste nicht genau, wohin die Reise bei diesem Zehnkampf geht. Sein Ziel war das Erreichen der Norm für die kommende Weltmeisterschaft und ein solider Wettkampf bis zur zehnten Disziplin. Was dann folgte, war doch deutlich mehr als solide.

Es fing mit der ersten Disziplin über die 100 m an und endete mit einem couragierten Lauf über die schmerzhafte Strecke von 1500m. In jeder der 10 Teildisziplinen war er nie weit von seinen persönlichen Bestmarken entfernt und schaffte es somit, eine Gesamtpunktzahl von 8.365 Punkten und einen 3. Platz im Gesamtklassement zu erzielen. Ganz nebenbei knackte er die Norm für die WM (8.100 Punkte) sehr deutlich und kann sich jetzt gezielt auf Ratingen als Vorbereitung auf die WM konzentrieren. Nach eigenen Aussagen sind alle Selbstzweifel verflogen und er fühlt, dass er in Ratingen die 8500 Punkte knacken kann. Es gibt noch Schrauben zu drehen, speziell in den Mittelstrecken der 400m und 1500m, die wenn man es richtig anpackt noch einiges bewirken können. Was dann bei der Weltmeisterschaft passiert, weiß er noch nicht, aber mit diesem Ergebnis kann er sehr zufrieden sein und vielleicht als Außenseiter überraschen.

 

Wir sind auf jeden Fall gespannt und gratulieren Rico Freimuth zu dem fantastischen Ergebnis.

Das sagt der DLV dazu … “Rico Freimuth hat sich nach einem Seuchenjahr 2016 beim Mehrkampf-Meeting von Götzis mit Platz drei und 8.365 Punkten eindrucksvoll im Zehnkampf-Geschäft zurückgemeldet. Als Sechster glänzte Mathias Brugger, der seinen Hausrekord um satte 261 Punkte nach oben schraubte. Die WM-Norm haben beide in der Tasche.” Quelle: leichtathletik.de

18. Zeulenroda Meeting

Bei diesem Meeting waren ebenfalls Athleten und eine Athletin des SV Halle am Start. Viele Teilnehmer/-innen unseres Vereines, überraschten sich und ihren Trainer mit Verbesserungen der persönlichen Bestleistungen.

So konnte Sabrina Häßler gleich 3 PB erzielen. Sie gewann die 200m in einer Zeit von 24,73sec, steigerte ihre Zeit bei den 100m-Hürden auf 13,99sec und konnte auch im 100m Rennen mit 11,97sec klar überzeugen. Auch Jonas Herbst erzielte über die 100m 11,07sec und die 200m mit 22,15sec hervorragende neue Bestleistungen. Da wollte sich Leonard Block nicht lumpen lassen und bot mit 22,92sec über die 200m ebenfalls eine BL an. Herr Gäbel ist mit den Ergebnissen dieser Athleten/-innen sehr zufrieden. Auch die anderen SV Halle Starter, wie Antonia Kohl, Nele Neuber, Lea-Marie Diedecke und Marie Luise Wächter haben sehr ordentliche Wettkämpfe absolviert. Auch hier möchte ich dem Trainer und seinen Schützlingen gratulieren.

Anzumerken ist noch, dass auch Werfer der männlichen U18 unseres Vereins an diesem Tag am Start waren. Hier gab es gleich einen vierfachen Erfolg in Diskus. Es siegte Lennart  Zimmermann 52,26m vor Alexander Köhler 52,09m. Den dritten Platz sicherte sich Leon Quaiser 48,79m vor Roman Damasch mit 46,99m. Gratulation!

21. Nationales Sparkassen-Meeting in Jena

Das vom LC Jena ausgetragene Meeting war für einige Teilnehmer unsers Vereins ebenfalls ein guter Ort, um Normen für die DM zu erfüllen. Da das Meeting durch die schönste Nebensache der Welt (Fußball) einen Tag vorgezogen wurde, war es organisatorisch schon ein kleiner Kraftakt für unsere SV Halle Schützlinge.

Trotzdem konnte speziell Marie Luise Wächter ihren Trainer überzeugen. Sie schaffte mit einer Zeit von 14,91sec eine Saisonbestleistung, die eine gute Basis für weite Wettkämpfe sein sollte. Auch David Grönert und Valentin Nauck konnten über die 110m Hürden eine Bestleistung erzielen. David benötigte 15,03sec und war damit 22/100 schneller als Valentin, der 15,25sec zur Überquerung der Hürden benötigte. Auch hier gratulieren wir ebenfalls den Athleten.

Autor: Andreas Fränzel

Foto: Iris Hensel

 

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